Jahresbericht
2025
Inhalt
Willkommen zum digitalen Jahresbericht 2025
Respekt vor diesem Engagement

Vorwort der VR-Präsidentin Carmen Müller Fehlmann.

Die Regio 144 AG leistete 2025 rund 10'000 Rettungs- und Notarzteinsätze. Rund 60 Rettungssanitäterinnen und -sanitäter sowie 40 Notärztinnen und -ärzte stellen jeden Tag und jede Nacht die Versorgung im Linthgebiet, im Bezirk Hinwil und in der Gemeinde Bauma sicher. Dieses Engagement erfüllt mich mit grossem Respekt.

Die Nachlassstundung der GZO AG Spital Wetzikon beschäftigt auch uns. Die GZO AG ist nicht nur Aktionärin, sondern zentrales Partnerspital; 2025 übergaben wir dort knapp 3'000 Patientinnen und Patienten. Ein Ja zum geplanten Schuldenschnitt ist entscheidend, um die regionale Gesundheitsversorgung weiterhin gemeinsam sicherzustellen.

Finanziell schliessen wir das Jahr mit einem Verlust von CHF 135'000 ab. Hauptursache ist der im Kanton Zürich geltende, rund 20 Jahre alte und nicht kostendeckende Rettungsdiensttarif. Die laufenden Verhandlungen sind daher wichtig, mit einem neuen Tarif ist jedoch nicht vor 2028 zu rechnen.

Ausserordentliche Erträge aus der konsequenten Aufarbeitung im Inkasso haben das Ergebnis einmalig verbessert – ein Sondereffekt, der die strukturellen Defizite aber nicht löst.

Die Regio 144 AG verfügt aktuell über ausreichend Eigenmittel, um diese Phase zu überstehen. Gleichwohl arbeiten wir mit Hochdruck an einer ausgeglichenen Jahresrechnung. Sollte dies nicht über eine Tarifanpassung gelingen, werden die Auftraggeber den Betrieb unterstützen müssen.

Ich bin stolz auf unsere kompetente und umsichtige Geschäftsleitung, die Herausforderungen früh erkennt und gezielt Massnahmen erarbeitet – und auf alle Mitarbeitenden, die tatkräftig mittragen. Gerade in finanziell angespannten Zeiten sind stabile Führung und engagierte, verlässliche Mitarbeitende zentral.

Gemeinsam mit unseren Aktionären – der Rettung St.Gallen AG (49,5 %), der GZO AG (49,5 %) und der Gemeinde Rüti (1 %) – haben wir 2025 eine Eignerstrategie erarbeitet. Sie schafft Klarheit über Rollen, Erwartungen und Leitlinien in der Zusammenarbeit.

Das Pilotprojekt «Präklinische Fachspezialisten PFS» mussten wir nach 18 Monaten beenden. Angesichts von Hausärzte- und Fachkräftemangel sowie steigender Gesundheitskosten hätte es Notfallstrukturen entlastet und Kosten- wie Personalbelastung gedämpft. Die gewonnenen Erkenntnisse sind jedoch wertvoll und fliessen in die Diskussionen zur zukünftigen Ausrichtung des Rettungsdienstes ein.

Ich danke Ihnen für Ihr Interesse und wünsche eine anregende Lektüre.

Das Jahr der Verlässlichkeit

Vorwort des Geschäftsführers Markus Honegger.

Das Jahr 2025 war für uns vor allem eines: ein Jahr der Verlässlichkeit. Für die Menschen in unserem Einsatzgebiet bedeutet Notfallversorgung, sich darauf verlassen zu können, dass Hilfe kommt – schnell, kompetent und jederzeit. Dieses Vertrauen durften wir auch im vergangenen Jahr bestätigen. Unsere Vorhalteleistung war durchgehend gesichert, unser Stellenplan vollständig besetzt, unsere Teams rund um die Uhr einsatzbereit. Kurz gesagt: Wir waren da, wenn wir gebraucht wurden.

Dass uns dies gelingt, ist keine Selbstverständlichkeit. Medizinische Notfallversorgung ist ein zutiefst menschliches und personalintensives Geschäft – ein echtes «People Business». Hinter jeder Alarmierung stehen Menschen, die ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihre Energie einbringen. Ende 2025 waren dies 59 Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter, 12 davon in Ausbildung, dazu 39 Notärztinnen und Notärzte für den Betrieb unserer beiden Notarzteinsatzfahrzeugen sowie zehn Mitarbeitende in Administration, Reinigung und Geschäftsleitung. Diese personelle Stärke ermöglicht es uns, unseren Auftrag zuverlässig zu erfüllen und gleichzeitig in Qualität und Ausbildung zu investieren.

Erfreulich ist zudem die Kontinuität in der Geschäftsleitung und in den Teamleitungen, die im Berichtsjahr unverändert blieben und so für Stabilität sorgten in einer Zeit, in der sich das Gesundheitswesen vielerorts im Wandel befindet.

Mit dem Pilotprojekt «Präklinischer Fachspezialist (PFS)» haben wir bewusst Neuland betreten. Auch wenn das Projekt in seiner ursprünglichen Form abgeschlossen wurde, hat es eindrücklich gezeigt, wie gross das Potenzial innovativer Versorgungsmodelle ist – und wie stark unsere Fachpersonen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und neue Wege zu gehen. Die gewonnenen Erfahrungen werden uns in der Weiterentwicklung der Notfallversorgung begleiten.

Ein weiterer Schritt in Richtung noch besserer Versorgung ist der seit Mitte 2025 tagsüber stationierte Rettungswagen in Wetzikon. Erste Erfahrungen zeigen, dass wir damit insbesondere die Gemeinden Gossau, Wetzikon, Bäretswil und Bauma noch schneller erreichen können. Der Stützpunkt wird deshalb im Jahr 2026 weitergeführt und schrittweise ausgebaut.

Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden. Ihr Engagement und ihre Professionalität im täglichen Einsatz schaffen das, was für die Bevölkerung am wichtigsten ist: das Wissen, im Notfall nicht allein zu sein. Dieses Vertrauen bleibt unser Auftrag – heute und in Zukunft.

Erfolgsrechnung und Bilanz
Unser Geschäftsjahr in Zahlen: Ein Rückblick auf finanzielle Entwicklungen und wirtschaftliche Erfolge.

Das Jahr 2025 schliessen wir mit einem Verlust von 135'000 Franken ab. Besonders herausgefordert sind wir vom rund 20 Jahre alten und nicht kostendeckenden Rettungsdiensttarif, der im Kanton Zürich gilt. Die Verhandlungen über eine Anpassung laufen – mit einem neuen Tarif ist derweil nicht vor 2028 zu rechnen.

WICHTIGE ZAHLEN

Die wichtigsten Kennzahlen des Geschäftsjahres 2025 im Überblick.

104
Mitarbeitende
47
Rettungs­sanitäterinnen und Rettungs­sanitäter
11
Rettungs­sanitäterinnen und Rettungs­sanitäter in Ausbildung
36
Notärztinnen und Notärzte
10
weitere Mitarbeitende (Administration, Reinigung)
64.2
Vollzeitäquivalente
7.3 Jahre
Durchschnittliches Dienstalter
26%
über 10 Jahre
31%
5 – 10 Jahre
43%
unter 5 Jahre
443'976
Gefahrene Kilometer im 2025
11 x
am Äquator um die Erde
317 x
von Rüti nach Paris und zurück
4'933 x
rund um den Zürichsee
37 Einsätze
am
27. September
Tag mit den meisten Einsätzen im Jahr 2025
9 Einsätze
am
18. Februar
Tag mit den wenigsten Einsätzen im Jahr 2025
Ausbildung
Wer nie ausgelernt hat, gewinnt.

Pascal Burgener sorgt als Fachgebietsleiter Bildung dafür, dass wir nicht stehenbleiben. Im Video erzählt er von unserem Aus-, Weiter- und Fortbildungsprogramm.

Einsätze unter der Lupe
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Wochentag
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Bauma Ausserhalb Bäretswil Fischenthal Seegräben Wetzikon Gossau Grüningen Hinwil Wald Eschenbach Gommiswald Dürnten Bubikon Rüti Rapperswil-Jona Kaltbrunn Benken Uznach Schmerikon
Datenbasis: durch Regio 144 AG in den jeweiligen Gemeinden geleistete Einsätze. Daten anderer Rettungsdienste, die im Rahmen von Nachbarschaftshilfe Einsätze in diesen Gemeinden geleistet haben, sind in den Auswertungen nicht enthalten. Die Gemeinden Schänis, Weesen und Amden werden durch den Rettungsdienst Glarus versorgt, daher stehen für diese drei Gemeinden keine Daten zur Auswahl.
Einsätze von Regio 144
mit Patient
ohne Patient
Mit Sondersignal (Blaulicht und Sirene)
Ohne Sondersignal (Blaulicht und Sirene)
Alter
90+
85-89
80-84
75-79
70-74
65-69
60-64
55-59
50-54
45-49
40-44
35-39
30-34
25-29
20-24
15-19
10-14
5-9
0-4
Frauen
Männer
Primär-Einsätze
Verlegungen
Aufteilung nach NACA (Schweregrad)
NACA 0
NACA 1
NACA 2
NACA 3
NACA 4
NACA 5
NACA 6
NACA 7
Aufteilung nach Einsatzkategorie
Medizin
Chirurgie
Verkehrsunfall
Psychiatrie
Funkrückruf
Gynäkologie / Geburt
kein Patient am Einsatzort
Pikettstellung
Schnellschnitt
SRK Schlüsseldienst
Gebietsabdeckung

Aufteilung nach NACA

Der NACA-Code teilt Patienten anhand des Schweregrads der Erkrankung bzw. Verletzung in Kategorien ein. Diese Einteilung ist zwar relativ grob, ermöglicht aber trotzdem eine recht gute Analyse des Patientenguts. Er ist im Rettungswesen weit verbreitet.

  • NACA 0 / kein NACA
    Keine Erkrankung oder Verletzung (NACA 0) oder kein Patient am Einsatzort vorgefunden (kein NACA).
  • NACA 1
    Geringfügige Erkrankung oder Verletzung, die keine Hospitalisation erfordert. Beispiel: Prellung.
  • NACA 2
    Leichte Erkrankung oder Verletzung, die im Spital ambulant behandelt werden kann. Beispiel: zu nähende Schnittwunde.
  • NACA 3
    Erkrankung oder Verletzung, die eine mehrtägige Hospitalisation erfordert, aber nicht lebensbedrohlich ist. Beispiel: leichter Schlaganfall.
  • NACA 4
    Schwere Erkrankung oder Verletzung, die sich kurzfristig als lebensbedrohlich entwickeln kann. Beispiel: schwerer Asthmaanfall.
  • NACA 5
    Schwerste Erkrankung oder Verletzung mit akuter Lebensbedrohung. Beispiel: nicht stillbare arterielle Blutung.
  • NACA 6
    Atem-/Kreislaufstillstand, der eine Reanimation erfordert. Beispiel: Herzstillstand nach Herzinfarkt.
  • NACA 7
    Verstorbener Patient.
Mitarbeitende im Fokus
Das Herzstück unseres Unternehmens
01
-
Karin Eichenberger
02
-
Ramona Kobler
03
-
Monika und Bettina
04
-
Sarah Forster
05
-
Oliver Kramer
01
Karin Eichenberger
Karin Eichenberger
Karin Eichenberger, Finanzbuchhaltung: «Sobald der Rettungseinsatz beendet ist, beginnt meine Aufgabe. Ich kontrolliere die erfassten Patientendaten, stelle Rechnungen aus, überprüfe und verbuche Zahlungseingänge. Auch das Inkasso gehört zu meinen Tätigkeiten – sowie zum Beispiel das Abklären von Nachlässen. Mein Job ist ein absoluter Glücksfall, da er mein kaufmännisches Wissen mit meiner Ausbildung als Rettungssanitäterin kombiniert. Dieses medizinische Hintergrundwissen hilft mir bei Anfragen von Patienten und Ämtern. Besonders schätze ich die transparente Kommunikation und die gegenseitige Unterstützung im Team, bei der sogar die Geschäftsleitung im Büro mit anpackt. Und: Auch wir Bürogummis dürfen unsere Rettungssanitäter auf Einsatz begleiten und können so den Erfahrungs- und Wissensaustausch fördern.»
Ramona Kobler
Ramona Kobler (r.), Qualitätsmanagerin: «Im Rettungsdienst zählen pragmatische, schnell umsetzbare Lösungen, die sich deutlich von der starren Bürokratie klassischer Industriebranchen abheben. Zu meinen Aufgaben gehören unter anderem die Pflege unseres Prozess- und Dokumentenmanagements sowie die Analyse von Daten, Ereignissen und Rückmeldungen. Zudem begleite ich Projekte wie Patienten- und Mitarbeitendenbefragungen und unterstütze Mitarbeitende bei qualitätsrelevanten Fragen aus dem Alltag, etwa rund um den Datenschutz. Mein Ziel: Die bestmögliche Patientenversorgung und optimale Unterstützung für das Team. Da ich selbst keine Rettungssanitäterin bin, begleite ich immer wieder Einsätze auf dem Rettungswagen, um die Herausforderungen meiner Kollegen zu verstehen und das QM praxisnah zu gestalten.»
Monika und Bettina
Monika Weiss (l.) und Bettina Honegger, Personal und Administration: «Wir sind für die Bereiche Personal, Administration und Dienstplanung zuständig. Oder etwas konkreter: Die Löhne aufbereiten, Verträge erstellen, Ein- und Austritte bearbeiten, Versicherungsfragen klären, mit öffentlichen Ämtern abrechnen und so weiter. Regio 144 ist ein 24/7-Betrieb, was unsere Arbeit herausfordernd und spannend macht: Wegen Schichtzulagen ist der Lohn jedes Mitarbeitenden monatlich anders. Und: Bei der Dienstplanung muss auf viele Parameter geachtet werden. Das ist eine schöne und wichtige Herausforderung: Der Dienstplan ist zentral für das Wohlbefinden der Mitarbeitenden. Ein eindrücklicher Teil unserer Arbeit ist das Bearbeiten der Verkehrsbussen: Müssten wir die bezahlen, wäre das eine kostspielige Sache.»
Sarah Forster
Hin und wieder verlassen uns Mitarbeitende: Weil sie wegziehen oder sich beruflich verändern wollen. Eine von ihnen ist Sarah Forster. Sie wechselte im Jahr 2025 in die Palliativversorgung der GZO Spital Wetzikon. Wir fragten bei ihr nach, wie es ihr geht und was sie bei ihrer neuen Arbeitsstelle erlebt: «Nach 22 Jahren im Rettungsdienst zog es mich in die Palliative Care. Mit dem Gedanken spielte ich schon eine Weile – im 2025 war es soweit. Jetzt begleite und versorge ich Menschen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen Erkrankungen. Es geht also nicht mehr um Rettung oder Heilung, sondern um Symptomlinderung und Begleitung. Wobei, bei akut verändernden Situationen muss ich natürlich auch intervenieren – vor allem bei der Schmerztherapie. Da hilft mir meine Rettungsdienst-Erfahrung. Ich liebe Unvorhergesehenes, wo ich meine Fachkenntnis einsetzen kann. Aber ja, während man beim Rettungsdienst meist helfen konnte – ist es hier oft ein Begleiten. Es ist herausfordernd, gewisse Schicksale auszuhalten. Auch gerade im Umgang mit den Angehörigen. Ich bin froh über meine Erfahrung aus dem Rettungsdienst, weil ich die Patientenbeurteilung, viel Menschenkenntnis und das Managen einer Krisensituation erlernte. Anders als im Rettungsdienst arbeite ich jetzt meist alleine beim Patienten, nicht mehr im Zweier-Team. Ich möchte die 22 Jahre im Rettungsdienst nicht missen und bin dankbar für jede Erfahrung, die ich sammeln durfte. Und doch bin ich glücklich, habe ich den Schritt in die Palliativversorgung gewagt und fühle mich hier am richtigen Ort.»
Oliver Kramer
Oliver Kramer, Einsteiger: «Vom gelernten Strassenbauer und LKW-Kranführer zum angehenden Rettungssanitäter – mein Weg zur Regio 144 begann mit einem prägenden Unfall meiner Partnerin, bei dem ich die lebenswichtige Arbeit der Rettungskräfte hautnah erlebte. Nachdem ich bei einem Infostand an der ZOM den Mut fasste, überzeugte mich der faire Bewerbungsprozess, der mir auch meine anfänglichen Bedenken wegen meines höheren Alters nahm. Der Einstieg in die neue Welt war fordernd, doch ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen und strukturiert zu arbeiten. Besonders überrascht hat mich die enorme Macht der Kommunikation: Mit der richtigen Ansprache können wir Ängste nehmen, Vertrauen schaffen und Patienten in Ausnahmesituationen stabilisieren. Ein persönliches Highlight war ein Einsatz im Altersheim, bei dem ich einer verängstigten Patientin allein durch Empathie und Ruhe die Sicherheit zurückgeben konnte. Den Job empfehle ich jedem, der Sinnhaftigkeit sucht und Freude am Umgang mit Menschen hat, sofern man mit Stress, Zeitdruck und lebenslangem Lernen umgehen kann. Um nach emotionalen Einsätzen – etwa bei Kindern oder Bekannten – abzuschalten, finde ich beim Sport oder im Pferdestall meiner Partnerin den nötigen Ausgleich.»
Die Eigentümer der Regio 144 AG
Ein Spital, eine Tochtergesellschaft und eine Gemeinde: Sie stehen hinter Regio 144

Die Regio 144 AG ist eine privatrechtliche Aktiengesellschaft, die ursprünglich aus dem Zusammenschluss der Rettungsdienste der Spitäler GZO Wetzikon und Linth (Uznach) hervorging. Nach strukturellen Anpassungen bei den Partnern setzen sich die Eigentumsverhältnisse heute wie folgt zusammen:

  • 49,5 %: GZO AG Spital Wetzikon

  • 49,5 %: Rettung St.Gallen AG (Tochtergesellschaft der HOCH Health Ostschweiz)

  • 1,0 %: Gemeinde Rüti (übernommen vom ehemaligen Zweckverband Kreisspital Rüti)

Der operative Sitz der Regio befindet sich nach wie vor eingemietet auf dem Gelände des ehemaligen Spitals Rüti.

Da Regio 144 mit dem Rettungsdienst eine öffentliche Aufgabe wahrnimmt und keinen Gewinn an die Eigner ausschüttet, ist die Regio seit Gründung steuerbefreit. Verluste, wie aktuell im 2025, werden aus den Gewinnreserven getragen.

2025 im Chronik-Rückblick
Vieles ist im Jahr 2025 passiert – wir picken 5 Themen raus.
01
-
Diplomempfänger
02
-
IRONMAN 70.3
03
-
ESAF
04
-
Stützpunkt Wetzikon
05
-
Geschäftsleitung
01
Diplomempfänger
Diplomempfänger
Freude herrscht! Drei Mitarbeitende konnten im 2025 ihre Ausbildung erfolgreich abschliessen. Wir gratulieren Daniela, Nico und Anita (v.l.n.r.) herzlich zu ihrem Diplom als Rettungssanitäter/-in HF. In den praktischen Prüfungen bewiesen sie unter hohem Druck ihr Können: Anita meisterte die Versorgung eines lebensbedrohlichen hämorrhagischen Schocks, während Daniela einen neurogenen Schock und Nico eine komplexe Herzrhythmusstörung souverän behandelten. Ihre unterschiedlichen Hintergründe – vom Master in Biologie über die Erfahrung als Hebamme bis hin zum Einstieg nach der Matura – bereichern unser Team enorm. Nach der 3,5-jährigen Ausbildung haben alle drei ihre Diplome voller Stolz entgegengenommen.
IRONMAN 70.3
Es war sommerlich heiss am IRONMAN 70.3 in Rapperswil-Jona. Und prompt mussten wir doppelt so viele Menschen behandeln wie im Jahr 2024. Von 97 Patientinnen und Patienten waren 77 Teilnehmende und die anderen 20 Besuchende des Grossanlasses. Wie jedes Jahr stellte die Regio 144 AG die sanitätsdienstliche Betreuung sicher und war dafür mit 26 Personen vor Ort. Nebst einer provisorischen Sanitäts-Notrufzentrale, drei Rettungswagen und zwei Medical-Motorrädern auf der Radstrecke, zwei Fusspatrouillen auf dem Start- und Zielgelände und einem Notarzteinsatzfahrzeug wurde auch ein temporär eingerichteter Medical Point betrieben.
ESAF
Nicht nur der Veranstaltungsort Mollis mit dem 20 Meter hohen Holz-Muni – nein, die ganze Schweiz wurde vom Schwing-Fieber geschüttelt. Natürlich auch wir. Denn als Nachbarrettungsdienst von Glarus betraf uns dieser einmalige Grossanlass auch. Während den ESAF-Spitzenzeiten nahmen wir darum einen zusätzlichen Rettungswagen in Betrieb und stationierten ihn im Linthgebiet in Schänis. Dadurch konnten wir das nördliche Glarnerland und die in diesen Tagen verkehrsreiche Zone eingangs Glarus abdecken.
Stützpunkt Wetzikon
Um unsere Servicequalität zu steigern, optimieren wir unseren Betrieb laufend: Seit dem 1. Juli 2025 rückt einer unserer vier Rettungswagen tagsüber direkt von Wetzikon aus. Die Teams starten ihren Dienst weiterhin in Rüti und verschieben dann an den neuen Standort beim GZO Spital Wetzikon, um Notfallorte in Gossau, Wetzikon, Bäretswil und Bauma noch schneller zu erreichen. Mit dieser strategischen Präsenz vor Ort verkürzen wir entscheidend die Anfahrtswege und verbessern so die Sicherheit für die gesamte Region.
Geschäftsleitung
Führung mit Herzblut und Erfahrung. Unsere Geschäftsleitung steht für Kontinuität und Praxisnähe: Alle Mitglieder sind langjährige Regio-Gesichter mit 17 bis 22 Dienstjahren und führen das Unternehmen seit Oktober 2023 in der aktuellen Formation. Das Besondere daran? Es sind nicht nur Strategen, sondern nach wie vor leidenschaftliche Rettungssanitäter und Notärzte. Durch die regelmässigen Einsätze im Rettungswagen bleiben sie direkt am Puls des Geschehens und wissen genau, was unser Team im Alltag bewegt.